Radverkehrsförderung - Planen & Koordinieren

Sicherheit, Gesundheit, Lebensqualität
Es kostet wenig, das Radfahren für die Menschen leichter, sicherer und bequemer zu machen. Es gelingt dort, wo der Mut aufgebracht wird, die Priorität des Autoverkehrs in Frage zu stellen. Denn autogerechte Räume erzeugen mehr Autoverkehr, Lärm, Abgase und die Gefahr von Unfällen. Fahrrad- und Fußgängergerechte Räume steigern Lebensqualität und fördern den nachhaltigen Verkehr.

Netzwerk Fahrradfreundlicher Städte und Geimeinden - AGFK MV
AGFK MV, das steht für „Arbeitsgemeinschaft für fußgänger- und fahrradfreundliche Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern”. Mitglieder der AGFK sind Kommunen und Landkreise aus ganz Mecklenburg-Vorpommern, die von Beirats-Institutionen unterstützt werden. Seit April 2018 sind die fünf größten Kommunen aus MV Mitglied im Initiativkreis der AGFK MV. Das gemeinsame Ziel: Rad- und Fußverkehr in MV voranbringen.

Förderpolitik Pro-Fahrrad
Das Land Mecklenburg-Vorpommern ist mit seinen Straßenbauämtern für die Gestaltung von Landes- und Bundesstraßen verantwortlich. Über Städtebauförderung, Dorfentwicklung und Stadtumbau hat das Land Einfluss auf die Sanierung von Altstädten und Dorfkernen sowie die Wohnumfeld-Verbesserung. Straßenbau und -sanierung bietet immer die Chance, die Bedingungen zum Radfahren zu verbessern. Der ADFC möchte Politik und Verwaltung überzeugen diese Chancen auch zu nutzen.

Richtlinien & Empfehlungen für den Radverkehr
Straßen, die für Radfahrende sicher und angenehm sind sollten nach den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA2010) geplant und gebaut werden. Beim Einsatz von Fördermitteln muss dies verbindlich festgeschrieben werden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern verweist für Bundes- und Landesstraßen auf diese Empfehlungen. Sie sind auch für die Kreise, Ämter – und Gemeinden zur Anwendung empfohlen. In der Praxis der Bauplanung und Bauabnahme sollte dies aus Sicht des ADFC aber noch konsequenter berücksichtig werden.
Einführungserlass ERA in Mecklenburg-Vorpommern >>

Überregionale Koordination für Lückenlose Routen
Straßen für den Autoverkehr liegt ein definiertes Netz mit klar geregelten Zuständigkeiten und Qualitätsnormen zu Grunde. Damit bei Fahrradrouten für den Alltag, die Freizeit und den Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern durchgängig sichere Radstrecken entstehen, sollte das Land die Planung überregionaler Routen und den Bau von Radwegen über Gemeinde- und Kreisgrenzen hinweg koordinieren. Dafür sind bisher wenige Ressourcen verfügbar.

      

 

 

 

 

Mehr Infos

Vision 2025
Das Verkehrspolitische Programm des ADFC
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Mehr Infos zur Radverkehrsförderung >>

Integrierter Landesverkehrplan

Mit dem integrierten Landesverkehrsplan möchte die Regierung die Weichen stellen für eine ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltige Verkehrspolitik. Informationen zum Stand der Entwicklung finden sich beim zuständigen Ministerium.
Alle Infos hier >>


Zielstellungen des Landes-
verkehrsplans (PDF) >>

Ergebnisse Werkstattge-
spräch Radverkehr (PDF) >>

Radnetz MV

Die Landesregierung wird im Portal www.radnetz-mv.de das für den Radverkehr nutzbare und sichere Straßen- und Wegenetz in Mecklenburg Vorpommern dokumentieren.

Lückenschlussprogramm

Für den Bau von Radwegen an Landesstraßen stehen 2014 bis 16 zusätzlich zu den Haushaltsmitteln jährlich 5 Mio. € aus EFRE-Mitteln zu Verfügung.

Zur Pressemeldung >>
Prioritätenliste Landkreise >>
Handreichung für Kreise >>

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