Aktuelles aus dem ADFC Landesverband

ADFC-Radreiseanlayse beginnt

Kaum ist der Fahrradklima-Test vorbei (Die Ergebnisse folgen Anfang 2015), kommt bereits die nächste Umfrage:

Die ADFC-Radreiseanalyse! Hier können Radtouristen ihre Meinung zu ihren letzten Reisen loswerden.

Auch ein Gewinnspiel ist dieses Mal dabei.

Den Test findet ihr unter: www.adfc.de/radreiseanalyse

Zukunftsgerichtete Verkehrspolitik ade?!

Gespräche zum Thema Pendler und Rad gescheitert!

Rostock, 12.06.2012:

Keine gute Nachricht für umweltfreundliche Pendler! Die DB-Regio hat in MV den Rückwärtsgang eingelegt. Ca. 700 € für die Radmitnahme im Jahr für Jahreskarteninhaber – aber nur , wenn 100 Pendler mitmachen – und der ADFC dafür wirbt, so das „Angebot“ der Bahn gegenüber dem ADFC. Die Nachricht ist klar: Der Übermittler der Botschaft, der ADFC selbst ist der Böse. Die Bahn unterbreitet ja nur Angebote, und wenn der ADFC ablehnt, ist er auch noch Schuld, dass die Pendler demnächst 5 € pro Tag zahlen dürfen. „Da machen wir nicht mit“, so Thomas Möller vom ADFC. „Wir lassen uns nicht für Scheinangebote vor den Karren spannen.“ Leider hat auch das Ministerium die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt und … ...

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Gelbe Karten für Verkehrssünder

ADFC verteilt im Rahmen seiner Kampagne „Fairplay – für besseren Verkehr“ Gelbe Karten für Regelverstöße im Verkehr

Rostock, 21.03.2012:

Regelverstöße im Straßenverkehr nehmen gefühlt immer mehr zu. Sie regen nicht nur andere Verkehrsteilnehmer auf sondern führen oft zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Der ADFC Mecklenburg-Vorpommern hat dagegen eine Kampagne für besseren Verkehr ins Leben gerufen.

Für eine Woche sind in Kneipen, Cafés und anderen Lokalitäten in den Städten Schwerin, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Neubrandenburg „Gelbe Karten“ zu haben. Darauf sind häufige Regelverstöße von Radfahrern, Autofahrern und Fußgängern notiert. Die zugehörigen Konsequenzen muss man selbst erraten. Die Auflösung gibt es unter www.adfc-mv.de/verkehrssicher.

„Wir wollen die Verkehrsteilnehmer zu einem Perspektivwechsel anregen und spielerisch mit der Problematik konfrontieren“ so Thomas Möller, Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Mecklenburg-Vorpommern.
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Bahn verlängert Angebot zur Fahrradmitnahme

ADFC begrüßt die Kulanzregelung für Pendler bis Ende 2012 und verhandelt mit der Bahn über attraktive Angebote ab 2013

Rostock, 15.03.2012:

Das zum Jahresende 2011 überraschend eingestellte Angebot zur kostenlosen Fahrradmitnahme für Abo-Kunden im Regionalverkehr wurde nach Protest von ADFC und Bahnkunden bis Dezember 2012 verlängert. Damit bleibt die Kombination von Bahn und Fahrrad für viele Pendler eine Alternative zum Auto.

„Die Fahrradmitnahme in der Bahn ist ein wichtiges Element für effiziente Mobilität und eine umweltfreundliche Verkehrspolitik in unserem Land“ so Thomas Möller, Landesvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Mecklenburg-Vorpommern. Möller weiter: „Durch die Kombination von Fahrrad und Bahn ist jeder Ort erreichbar. Auf vielen Strecken ist man dabei sogar schneller als mit dem Auto. Das spart den Pendlern Kosten und bringt der Bahn zusätzliche Kunden.“
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Zweiter BranchenTag Fahrrad am 20. Januar 2012 auf der VivaTouristika in Rostock

BranchenTag Fahrrad, 20. Januar 2012 in Rostock (Foto: G. Mandt)
Foto der Teilnehmer des BranchenTages Fahrrad 2012 in Rostock, Foto: Gregor Mandt

Rund 100 Fachleute aus den Bereichen Tourismus und Verkehr diskutierten auf dem 2. BranchenTag Trends und innovative Konzepte im Fahrradtourismus. Im Mittelpunkt standen diesmal Fahrradverleihsysteme für touristische Regionen.

Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus eröffnete die Konferenz. Er betonte Mecklenburg-Vorpommern müsse die Qualität im Radtourismus weiter ausbauen, denn die Ansprüche der Radtouristen steigen und schon heute sei jeder zweite Urlaubsgast mit dem Fahrrad unterwegs.

Silke Jung vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gab einen Ausblick auf den Nationalen Radverkehrsplan 2020. Sie betonte, wie wichtig eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen ist, um den Radverkehr in Deutschland weiter zu entwickeln.

Axel Bellinger stellte die ersten Erfahrungen des Modellprojekts „UsedomRad“ vor, einem innovativen Fahrradverleihsystem speziell für Urlaubsgäste in einer touristischen Region.
Prof. Udo Onnen-Weber von der Hochschule Wismar trug vor, welche Potentiale sich durch die Verbreitung von Pedelecs für die touristische Wertschöpfung im Binnenland ergeben können.
Axel Quanz vom Beratungsunternehmen team red erläuterte, worauf es bei der Konzeption und Umsetzung erfolgreicher Fahrradverleihsysteme, speziell im Tourismus, ankommt.

Weitere Vorträge befassten sich mit dem zweiten Schwerpunktthema Radtouren: Hans-Ulrich Thon stellte die Warnow-Tour vor, die größte Radtour im Norden. Olaf Nagel erläuterte das Angebot der Mecklenburger Radtouren für individuelle Radtouristen. Martin Elshoff präsentierte die Erfahrungen des ADFC bei geführten Radtouren.

Am Nachmittag diskutierten die Teilnehmer des BranchenTages in zwei Foren konkrete Fragen zu Fahrradverleihsystemen und zur Entwicklung und Vermarktung von Radtouren in Mecklenburg-Vorpommern.

Alle Präsentationen der Referenten stehen zum Download für Sie bereit:

Tagungsprogramm >>

Vorträge am Vormittag:

  • Nationaler Radverkehrsplan 2020 – Die Rolle von Bund, Ländern und Kommunen; Silke Jung, Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Downlaod>>
  • Fahrradverleihsystem USEDOMRAD – Ein Kooperationsmodell in der Praxis; Axel Bellinger, Geschäftsführer USEDOMRAD GmbH Download>>
  • Fahrradverleihsysteme und Pedelecs im Radtourismus; Prof. Udo Onnen-Weber, HS Wismar / Denkfabrik Fahrradverkehr M-V Bike Download>>
  • Fahrradverleihsysteme – Erfolgsfaktoren für Konzeption und Umsetzung; Axel Quanz, Team Red Download>>
  • Warnow-Tour – die größte Radtour im Norden
    Hans-Ulrich Thon, Zweiradmechaniker-Innung Rostock - Bad Doberan
  • Mecklenburger-Radtouren: Organisierte Radreisen als Produkt; Olaf Nagel, Mecklenburger Radtouren, Stralsund
  • Radtouren für verschiedene Zielgruppen – Erfahrungen des ADFC; Martin Elshoff, ADFC Regionalverband Rostock Download>>

Foren am Nachmittag:

Forum 1

  • Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (Marianne Schulz) Download>>
  • Pilot Tours (Frauke Zisler) Download>>
  • Erlebnisradtouren in MV (Andrea Krüger) Download>>

Forum 2

  • Integration von ÖPNV und Pedelec-Leihsystem: ELMOS-Projekt (Janette Heidenreich, Rostocker Straßenbahn-AG) Downlaod>>
  • Movelo-Region Rügen (Jörn Kolbe, Movelo-Repräsentanz M-V) Download>>
  • OstseeRad Pedelec-Verleih (L&C Touristik, WonderVelo Ostseeküste) Download>>

Der BranchenTag Fahrrad 2012 wurde organisiert durch die Vernetzungsstelle Fahrrad – Wirtschaft des ADFC Mecklenburg-Vorpommern, gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus Mecklenburg-Vorpommern sowie untersützt durch die expotech GmbH (Viva Touristika).

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Lückenschlüsse und einheitliche Fahrradwegweisung für Europa-Radweg "Eiserner Vorhang" notwendig

Thomas Möller moderiert die Diskussion der Workshopteilnehmer (Foto: Gregor Mandt)
Thomas Möller moderiert die Diskussion der Workshopteilnehmer (Foto: Gregor Mandt)

Nationaler Workshop zum EU-Projekt «Iron Curtain Trail» / EuroVelo Route 13

Am 24. August 2011 trafen sich Anlieger und Akteure in Greifswald und diskutierten Fragen zur Routenführung, Fahrrad-Wegweisung und touristischen Attraktionen am Europa-Radweg entlang der Ostseeküste. Der Landesvorsitzende des ADFC Thomas Möller betonte: „Höchste Priorität hat derzeit der Bau eines Radweges an der B105 zwischen Dassow und Selmsdorf. Außerdem muss die Verbindung auf der alten B96 zwischen Stralsund und Greifswald dringend für den Radverkehr verbessert werden.“

Downloads zum Workshop

Fahrradpolitik: Wahlprüfsteine zur Landtagswahl am 4. September

Der ADFC Landesverband hat die Parteien nach Ziel und Umsetzung ihrer Radverkehrspolitik im Landtag befragt. CDU, FDP, Grüne und Linke wollen den Radverkehrsanteil deutlich steigern. CDU, Grüne und Linke wollen auch mehr finanzielle Ressourcen dafür zur Verfügung stellen. Die Grünen und die Linke unterstützen einen Aufruf zur Einstellung der Flitzer-Blitzer-Meldungen, die Raserei verharmlosen, während CDU und FDP diese für positiv halten. Die SPD hat die Fragen nicht beantwortet. Alle Antworten der Parteien zum Download: >> Wahlprüfsteine

Iron Curtain Trail nimmt Form an

Michael Cramer (MdEP) und Thomas Möller zeigen symbolisch, wie der Europa-Radweg Nr. 13 in Warnemünde ausgeschildert werden soll

Initiator Michael Cramer (MdEP) lobt die gute Zusammenarbeit der Projektpartner auf dem internationalen Workshop am 6. Juni 2011 in Rostock

Der geplante Radweg entlang der Westgrenze der ehemaligen Warschauer-Paktstaaten soll durch 20 Länder, davon 14 EU-Staaten, führen. Der Europa-Radweg Nr. 13 verläuft über 6.800 Kilometer von der norwegisch-russischen Grenze an der Barentssee bis zum Schwarzen Meer an der bulgarisch-türkischen Küste. Am 6. Juni 2011 trafen sich die Projektpartner aus Mecklenburg-Vorpommern, Estland, Finnland, Lettland, Litauen und Polen mit dem Europäischen Radfahrverband (ECF) in Warnemünde, um Fragen wie Routenführung, Beschilderung, touristische Infrastruktur und Einbindung des «European Green Belt» zu diskutieren. Für den Ideengeber des Iron Curtain Trail, den Europa-Abgeordneten Michael Cramer (Die Grünen/EFAFraktion) wächst Europa über den Fahrradtourismus zusammen. «Der Iron Curtain Trail ist ein Beispiel für sanfte Mobilität in Europa und soll als ein Symbol der europäischen Wiedervereinigung von lokalen und regionalen Politikern und Touristikern unterstützt werden», zeigte sich Cramer zuversichtlich. Noch in diesem Jahr soll das erste Teilstück des Iron Curtain Trail in Norddeutschland mit der EuroVelo 13-Plakette ausgeschildert werden: der Radweg von der Gemeinde Teschow über Selmsdorf nach Lauen im Landkreis Nordwestmecklenburg.

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Auftaktveranstaltung zum EU-Projekt «Iron Curtain Trail»

EuroVelo Route 13 - Europa-Radweg «Eiserner Vorhang» -am 26. Mai 2011, 13:30-17:00 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

Noch ist der Europa-Radweg «EuroVelo 13» Vision. Aber spätestens 2020 soll der «Iron CurtainTrail – Eiserner Vorhang» von der norwegisch-russischen Grenze an der Barentssee bis zum Schwarzen Meer an der bulgarisch-türkischen Küste den Verlauf und die Geschichte des «Eisernen Vorhangs» erfahrbar machen. Von der Europäischen Union werden dazu Fördermittel bereitgestellt.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie untersucht der ADFC Landesverband Mecklenburg-Vorpommern den Routenverlauf von Ahlbeck auf Usedom bis nach Schnackenburg an der Elbe mit Abschnitten in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Brandenburg. Ministerpräsident Erwin Sellering hat die Schirmherrschaft übernommen.

Reinhard Meyer, Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern und Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) lobte auf der Auftaktveranstaltung das grenzübergreifende EU-Projekt. Initiator Michael Cramer, MdEP (Die Grünen/EFA-Fraktion), schilderte in seinem Vortrag eindrücklich, wie die Teilung Deutschlands seine politische Arbeit über Jahrzehnte hinweg prägte. Der ADFC Landesverband M-V präsentierte erster Ergebnisse zur Routenführung des Iron Curtain Trail.

Mehr dazu erfahren Sie hier »

More information about the actions of the European Commission in the field of tourism can be found on the following website : ec.europa.eu/enterprise/sectors/tourism

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Abschlussdiskussion auf dem Branchentag Fahrrad (Foto: Reinhard Kunza)

BranchenTag Fahrrad am 24.02.2011
auf der OstseeMesse in Rostock
Der «BranchenTag Fahrrad» rückte Markttrends und neue Kundenbedürfnisse in den Fokus. Am Vormittag standen sechs Fachvorträge auf dem Programm. Gute fahrradtouristische Beispiele aus anderen Bundesländern wurden vorgestellt, Potenziale neuer Fahrradprodukte und des Internetmarktetings aufgezeigt. Zwei Praxis-Workshops am Nachmittag boten Einblicke in die satellitengestützte Navigation und Social Media.
Die Fahrrad-Kooperationsbörse ermöglichte den Teilnehmern, mit interessierten Geschäftspartnern in Kontakt zu treten. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus in MV unterstützte den Branchentag Fahrrad, Schirmherr war der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus - Jürgen Seidel.
Die Fachvorträge zum Download finden Sie auf der Seite Konferenzen und Tagungen.

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Foto: Reinhard Kunza

ADFC präsentierte auf der OstseeMesse 2011 Fahrräder für eine moderne, klimafreundliche Mobilität

Produkte für eine moderne, klimafreundliche Mobilität präsentierte der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Partnern vom 23. bis 27. Februar 2011 auf der OstseeMesse in Rostock. „Heute kann das Fahrrad mehr als die reine Fortbewegung von A nach B zu ermöglichen. Mit dem Rad ist man vor allem in der Stadt schnell und umweltfreundlich unterwegs, zudem entfällt die lästige Parkplatzsuche“, ist Thomas Möller, Landesvorsitzender des ADFC M-V überzeugt. Ziel sei es, die dänische Fahrradkultur nach Mecklenburg-Vorpommern zu holen. Täglich mit dem Rad zu fahren ist im Nachbarland en vogue, Lastenräder gehören zum Alltagsradverkehr dazu. Mit modernen Lasten-Fahrrädern lassen sich Einkaufswaren aller Art, aber auch Kinder schnell und sicher transportieren. Falträder, als Gepäckstück kostenfrei in Bahn oder Bus transportiert, gewährleisten die Anschlussmobilität auf Dienst-, Kurz- oder Urlaubsreisen. Bei Elektrofahrrädern wird die Tretkraft durch einen Motor unterstütz. Im Alltag oder Urlaub vergrößern sie den Mobilitätsradius erheblich, ältere Menschen bleiben damit länger mobil.
Das Interesse am Branchenstand Fahrrad war groß, viele Besucher nutzten die Gelegenheit zum Probefahren. Besonders gefragt war das KLIMAX – ein motorunterstütztes Liege-Dreirad mit praktischem Faltverdeck (Firma Hasebikes). Darüber hinaus wurden fahrradtouristische Produkte und regionale Fahrradkarten präsentiert.

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Arbeitshilfe zur Radverkehrsförderung
Bessere Bedingungen zum Radfahren in Kleinstädten und Dörfern
Seit Oktober 2010 gibt es eine gedruckte Arbeitshilfe zur Förderung des Radverkehrs in Kleinstädten, Dörfern und im ländlichen Raum. Das Faltblatt wendet sich an Bürgermeister, Verkehrsplaner und alle Interessierten. Auf vier DIN-A4-Seiten beinhaltet es fachliche Empfehlungen für die Führung des Radverkehrs: neben vielen Tipps zum Bau von inner- und außerörtlichen Radwegen auch Alternativlösungen und Hinweise zur Gestaltung von Querungen, Einfädelungen oder Radwegeoberflächen.
Die Arbeitshilfe gibt es bei der Vernetzungsstelle und hier zum Download »

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